Was ist Imagination?

Wikipedia sagt zu Imagination:

Imagination (lateinisch imago „Bild“) ist synonym mit EinbildungEinbildungskraftPhantasie, bildhaft anschaulichem Vorstellen.[1] Darunter wird die psychische Fähigkeit verstanden, sinnlich nicht gegenwärtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln oder sich an solche zu erinnern, sie zu kombinieren und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen. Es fehlt ihnen der Realitätscharakter, d. h. das Wissen um das Vergegenwärtigen von aktuell in der Außenwelt nicht Vorhandenem.[2] Diese Bedeutung ist aus dem poetischen Sprachgebrauch abgeleitet und mit „Phantasiebild“ gleichzusetzen.[3] Über die Fähigkeit der Imagination verfügen manche Menschen problemlos, andere hingegen nur mit großer Anstrengung oder gar mit Hilfe unbewusster Abläufe unter Hypnose. In der Medizin des 18. Jahrhunderts wurde die Imagination systematisch zu Heilzwecken verwendet.[4]

Zur Unterscheidung im wissenschaftlichen Kontext ist es wichtig, dass Imaginationen Einbildungen sind, während Fantasien Umbildungen von inneren Bildern sind.[5]

Im psychotherapeutischen Sinne ist Imagination das Vermögen, bei wachem Bewusstsein mit (zumeist) geschlossenen Augen innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen. Die inneren Bilder ähneln Traum­bildern, ihr Entstehen kann jedoch willentlich gefördert und modifiziert werden. Imagination(sübungen) werden oft mit Entspannungsmethoden kombiniert.“

In der Traumatherapie wird die Fähigkeit der Imagination insbesondere in der Psychodynamischen Imaginativen Trauma Therapie nach Reddemann ( PITT) gezielt eingesetzt, um heilsame Beziehungen innerlich neu zu gestalten und daraus Selbstheilungskräfte entstehen zu lassen.

Auch die Traumapädagogik arbeitet mit imaginativen Herangehensweisen und verstärkt Ressourcen über diesen inneren und kreativen Reichtum.