Traumafachberatung

Erleben wir Erschütterungen im Leben, wie zB durch den Verlust eines nahestehenden Menschen, haben wir gute Chancen, uns mit Hilfe unserer Ressourcen und unseres sozialen Netzwerks zu stabilisieren und zurück ins Leben zu finden.

Summieren sich Erschütterungen oder fallen in vulnerable Lebensphasen, kann es hilfreich sein, diesen Prozess der Stabilisierung und Reorientierung achtsam begleiten zu lassen, um einer Überlastung vorzubeugen.

Insbesondere Erschütterungen, die wir während der sensiblen Lebensphase unserer Kindheit oder in Bezug auf unsere Bindungspersonen erlebt haben, bergen ein hohes Risiko einer Überlastung und Chronifizierung von Symptomatik. Die Überlebensmechanismen, die unser Gehirn als Notfallmanagement installiert hat, bleiben aktiv.

Körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt, Vernachlässigung, Erfahrungen wie Krieg und Flucht haben unser vegetatives Nervensystem geprägt und nehmen großen Einfluss auf unsere Fähigkeit zu Selbstregulation und Zufriedenheit im Hier und Heute.

Überlebensmechanismen aufrecht zu erhalten, kostet viel Kraft. Symptome können zB sein: Ängste, Antriebslosigkeit, Panikattacken, Atem, Schlafprobleme… Diagnosen, die Fachärzt*innen in diesem Zusammenhang geben, sind zB: Erschöpfungsdepression, posttraumatische Belastungsstörung, komplexe posttraumatische Belastungsstörung oder die Dissoziative Identitätsstruktur.

Unverarbeitet wirken erlebte Erschütterungen sich auf unser Umfeld aus, und transgenerational geben wir sie an unsere Kinder weiter. Das führt zu Konflikten und Zuständen von wiederholt erlebter Ausweglosigkeit und emotionaler Erstarrung.

Posttraumatisches Erleben kann unterbrochen werden. Stabilisierung und Distanzierung von traumassoziierter Dynamik sind wesentliche Schlüsselbegriffe auf einem individuellen Weg zu Heilung.

Hier setzt die Traumafachberatung an.

Als traumazentrierte Fachberaterin bin ich durch den Fachverband Traumapädagogik (FVTP) und die deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) zertifiziert.

Mein Anliegen ist es, einen Schutzraum zu schaffen, an dem Sie einen sicheren Ort finden. Mit Hilfe von bewährten, traumasensiblen Methoden, und vor dem Hintergrund einer professionellen Beziehung unterstütze ich Sie dabei, das eigene Gefühl von Selbstwirksamkeit zu stärken, Rüstzeug für den Alltag und tragfähige Bewältigungsmechanismen finden und erproben zu können.

Inhalt, Tempo und den Beratungsauftrag bestimmen Sie, gemeinsam gestalten wir den Prozess.

Das bringe ich mit:

Langjährige Beratungserfahrung, Lebendigkeit, Kreativität und eine hohe Sensibilität für Gesprächsprozesse.

Motive für die Traumafachberatung können sein:

  • Durch die Trennung komme ich nicht mehr gut klar, habe diffuse Ängste, traue mir nichts mehr zu, fühle mich unwohl, und sehe gar kein Licht am Ende des Tunnels.
  • Plötzlich erinnere ich mich an sexuelle Übergriffe, die ich als Kind erlebt habe. Ich werde überflutet von diesen Bildern und fühle mich überfordert. Ich brauche Sortierungshilfe, und eine Idee, was mir helfen könnte.
  • Ich blicke durch den therapeutischen Dschungel nicht durch – Psychotherapie, Traumatherapie, Beratung… Was ist eigentlich was? Und was könnte mir in meiner aktuellen Situation helfen?
  • Ich habe das Gefühl aus den Krisen gar nicht mehr herauszukommen. Es ist wie eine Abwärtsspirale. Das muss doch auch mal wieder aufhören!?

Ort

Ich biete Traumafachberatung in Oldenburg und Bremen an.

Finanzierung

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten für Traumafachberatung leider nicht, so dass Sie diese selber tragen. Gerne teile ich Ihnen mein Honorar per Mail oder in einem Telefonat mit.

Melden Sie sich gerne bei mir, um ein unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren und Ihre Fragen zu klären.

Ich freue mich auf Sie!

Mirjam Sarrazin

Kontakt